Haftungswissen
Österreich & DeutschlandKrisenphase
Managerhaftung in Krise und Insolvenz
Je näher ein Unternehmen an die Insolvenzreife rückt, desto enger werden Handlungsspielräume, Prüfpflichten und Zahlungsregeln.
Inhaltlicher Stand: 16.09.2026Krisenfrüherkennung, belastbare Liquiditätsplanung und rechtzeitige fachliche Beratung sind zentrale Elemente der Haftungsprävention. Österreichisches und deutsches Insolvenzrecht unterscheiden sich in wichtigen Einzelheiten.
Worauf es ankommt
- Liquiditätslage und Fortbestehensannahmen müssen laufend belastbar geprüft werden.
- Antragspflichten und zulässige Zahlungen nach Insolvenzreife sind länderspezifisch zu beurteilen.
- Zahlungen an einzelne Gläubiger können Haftungs- und Strafbarkeitsrisiken auslösen.
- D&O-Schutz hängt stark von Insolvenz-, Wissentlichkeits- und Anspruchserhebungsklauseln ab.
Was sich absichern lässt
Eine D&O sollte Insolvenzschutz, Abwehrkosten, Nachmeldefrist und ausreichende Versicherungssumme enthalten. Für strafrechtliche Ermittlungen ist ein Spezial-Strafrechtsschutz wichtig.
Dieser Beitrag bietet eine allgemeine Orientierung. Die konkrete Haftungs- und Deckungslage hängt vom Einzelfall, der aktuellen Rechtslage und dem jeweiligen Versicherungsvertrag ab.